29.04.2009

Pandemie Warnstufe erhöht!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rief am 27. April 2009 die Pandemie Warnstufe vier aus. Der Grund für die erhöhte Warnstufe ist die Tatsache, dass die “Mexiko-Variante” der Schweinegrippe (Typ A/H1N1) von Mensch zu Mensch übertragbar ist.

biohazard_01Das erhöhte Medieninteresse an dem Thema wirft berechtigte Fragen auf, nicht nur in der Bevölkerung, auch bei Einsatzkräften. Trägt man jedoch alle Informationen zusammen, besteht derzeit kein Anlass zur Panik.

Laut den zuständigen Fachdiensten war es ohne Zweifel möglich, dass der Virus nach Deutschland eingeschleppt werden könnte. In der Tat berichten die Medien am 29. April 2009 von einem ersten bestätigten Fall. Mit einer weitläufigen Verbreitung rechnet das Bundesgesundheitsministerium allerdings nicht.

Die Gesundheitsministerien von Bund und Länder haben mit dem Robert Koch Institut spezifische Handlungsempfehlungen ausgesprochen. Diese wurden an Gesundheitsämter, Krankenhäuser und Ärzte weitergegeben. Medienberichte zu Folge stehen auch ausreichend Medikamente zur Verfügung und die Regierung von Mexiko hat die Anzahl der Toten, die an der Schweinegrippe verstorben sind von über 120 auf 7 korrigiert.

Gut zu wissen ist auch dass der Einzelne sich gut schützen kann. Regelmäßiges Händewaschen und im Bedarfsfall ein Desinfektionsmittel für den Arbeitsplatz sind sehr wirkungsvoll. Wer sich hier genauer informieren möchte kann der Empfehlung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) folgen und sich die Broschüre “Selbstverteidigung gegen Viren” herunterladen (www.wir-gegen-viren.de).

Weitergehende Informationen zu dem Thema finden Sie auch beim Robert Koch Institut (www.rki.de) und beim BBK (www.bbk.bund.de).

Ingo Vigneron
Erster Vorsitzender
Freiwillige Notfallhilfe e. V.

Kommentare

Am 30. April 2009 wurde die Pandemie Warnstufe von vier auf fünf erhöht.

Damit reagiert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf die weiterhin ansteigende weltweite Ausbreitung der Schweinegrippe.

Medienberichten zu Folge werden derzeit drei Verdachtsfälle in Deutschland behandelt. Den Mexiko-Heimkehrer geht es den Umständen entsprechend gut.

Ingo Vigneron

Am 1. Mai berichten die Medien über die erste bekannten Ansteckung von Mensch zu Mensch in Deutschland.

Der Patientin geht es wohl gut. Experten nutzen die Gelegenheit um die Ansteckungsmöglichkeiten von Mensch zu Mensch genauer zu untersuchen.

Ingo Vigneron

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