16.05.2009

Großeinsatz in Saarbrücken

Nach einem Bombenfund am Vormittag des 15. Mai 2009 räumen Saarbrücker Rettungskräfte eine Schule, mehrere Kindergärten sowie eine Vielzahl von Privatwohnungen.

Übung Riegelsberg

Archivbild: Übung FW Riegelsberg

Als Bauarbeiter in Saarbrücken-Rodenhof auf eine 20 Zentner Fliegerbombe, aus dem Zweiten Weltkrieg, stoßen wird sofort der Kampfmittelräumdienst informiert. Polizei und Berufsfeuerwehr der Landeshauptstadt Saarbrücken räumen die Gefahrenzone. Der Betreuungsdienst des Malteser Hilfsdienstes (MHD) Saarbrücken richtet mehrere Betreuungsstellen für die Betroffenen ein. Bei der Betreuung werden die Malteser von fünf Mitarbeitern der Notfallseelsorge und Krisenintervention Saarland (NKS) unterstützt.

Ebenfalls im Einsatz ist der öffentlich rechtliche Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen, einem Leitenden Notarzt sowie dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst. Sie transportieren nicht gehfähige Betroffene zu den Betreuungsstellen und sichern den Einsatz medizinisch ab. Die Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken und die Registrierungseinheit des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Saarbrücken sind ebenfalls in den Einsatz eingebunden. Die Medien wurden von den Mitarbeitern der mobilen Pressestelle der Feuerwehr Saarbrücken und dem Pressesprecher des DRK betreut.

Bis zum Nachmittag wird die Bombe entschärft und alle Betreuungsstellen werden wieder aufgelöst.

Einen Detaillierten Bericht finden Sie auf der Internetseite der Landeshauptstadt Saarbrücken: http://www.saarbruecken.de/de/press/30415

Ingo Vigneron
Landespressesprecher
Notfallseelsorge und Krisenintervention Saarland e. V.

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