Ein Taxi-Fahrer in Buenos Aires verlässt gerade sein Fahrzeug. Sekunden später ist das Dach des Wagens völlig zerstört und der Körper einer Frau liegt darauf.

Vor dem Sprung geht die Frau in das Restaurant eines Hochhauses (23. Stockwerk), sie trinkt in aller Ruhe einen Kaffe, zieht die Schuhe aus, klettert über das Geländer und springt ohne weiteres Zögern in die Tiefe. Das Drama nimmt eine Unerwartete Wendung, denn die Frau überlebt die harte Landung auf dem Taxi.

Den Videobeitrag und Bericht von N-TV finden Sie hier:
http://www.n-tv.de/panorama/Frau-ueberlebt-Hochhaussprung-article2443321.html

Ingo Vigneron

Die Loveparade in Duisburg wird zur Tragödie: 21 Menschen verlieren ihr Leben. Die Malteser aus Saarbrücken leisten Hilfe am Unglücksort.

Archivbild

Malteser im Übungseinsatz

Der Malteser Hilfsdienst aus dem Saarland schickt am vergangenen Freitag 19 Helfer zur Unterstützung des Sanitätsdiensts zur Loveparade nach Duisburg. Die Saarländer sind als „Reserve“ eingeteilt und nur wenige hundert Meter von dem Unglücksort entfernt stationiert. Am Samstagnachmittag werden sie zu einem Einsatz in den Tunnel gerufen. Zu diesem Zeitpunkt ist die Lage noch völlig unklar. Schnellstmöglich eilen die Saarländer zum Unglücksort. Es ist schwer, sich durch die Menschenmenge einen Zugang zu verschaffen. Als die ersten Helfer vor Ort eintreffen, werden sie aufs äußerste gefordert.

Neben einigen anderen Helfern sind die Saarländer als erste Sanitätseinheit im Tunnel. Mit der Unterstützung der Polizei richten sie eine improvisierte Behandlungsstelle ein. Uwe Christmann, Landesgeschäftsführer der Malteser im Saarland, berichtet: „Es haben sich dramatische Szene abgespielt. Einige Helfer haben versucht, leblose Menschen zu reanimieren, andere haben Menschen aus einer Traube von Körpern herausgezogen.“

Am 12. Januar 2010 ereignet sich ein katastrophales Erdbeben in Haiti. Sofort beginnt der vermutlich komplexeste internationale Einsatz für zivile Rettungskräfte.

Straßenbild nach dem Erdbeben auf Haiti (Bild: Getty Images / News)

Die ersten Meldungen über das Beben gehen mit einer Tzunami-Warnung für große Teile der Karibik einher. Vermutlich ist die Tzunami-Warnung der Grund, weshalb die Meldung sofort verbreitet wird. Während die Tzunami-Warnung nach kurzer Zeit aufgehoben wird, kommen erste Hilfeersuchen über das Internet. Meldungen über ein eingestürztes Krankenhaus sowie den zerstörten Präsidentenpalast halten in der Nacht den Fokus des öffentlichen Interesses auf Haiti. Das eigentliche Ausmaß der Katastrophe wird jedoch erst im Laufe der kommenden Stunden und Tage deutlich.

Die internationale Hilfe läuft sofort an. Aus vielen Ländern machen sich “Search and Rescue Teams” (SAR Teams), Rettungshundestaffeln und medizinisches Personal auf den Weg nach Haiti. Aus Deutschland kommen z. B. ein Rettungsteam der I.S.A.R. Germany und das Technische Hilfswerk (THW) mit Spezialisten zur Wasseraufbereitung zum Einsatz.

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